Adoptierter Brasilianer : Im Herzen ist Cacau längst ein Deutscher Posted: 21 Jun 2010 10:56 PM PDT WELT ONLINE besuchte Cacaus Mutter in Brasilien. Sie freut sich, dass ihr Sohn jetzt Tore für Deutschland schießt. This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
WM 2010: Lee Addy will der Beckenbauer Ghanas sein Posted: 21 Jun 2010 10:56 PM PDT Ghanas Verteidiger Lee Addy kickt als einziger der "Black Stars" nicht im Ausland. Der 24-Jährige trainiert zu Hause auf einer Schafwiese. This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Nigeria braucht Sieg und Schützenhilfe Posted: 22 Jun 2010 01:15 AM PDT Morddrohungen gegen Sani Kaita, Angst um die Sicherheit und Wirbel um die Verbandsspitze: Die Vorbereitungen der nigerianischen Nationalmannschaft auf das Gruppenfinale gegen Südkorea im Kampf um das WM-Achtelfinale am heutigen Dienstag in Durban (20.30 Uhr/live im ZDFinfokanal und bei Sky) wurden von außen massiv gestört. Für Kaita gingen seit seiner Roten Karte im Spiel der "Super Eagles" gegen Griechenland (1:2) rund 1000 Droh-Emails ein. Der Weltverband FIFA wurde informiert und Nigeria um Vorkehrungen für Kaita bei der Rückkehr gebeten. Zudem sieht sich der von Alhaji Sani Lulu geführte nigerianische Verband NFF Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. Aus diesem Grund bekam die Öffentlichkeit bis Montag von Nigerias derzeit besten Fußballern nichts zu sehen. Die Verbandsspitze hat zudem die südafrikanischen Sicherheitsbehörden gebeten, ein genaues Auge auf Kaita zu werfen. Nationalcoach Lars Lagerbäck sperrte zudem die Medien vom Training im Quartier 200 Kilometer nördlich von Durban aus. "Wir sind alle professionelle Fußballspieler und müssen mit Druck umgehen. Bei der Leidenschaft, die für den Fußball entwickelt wird, werden manchmal Dinge gesagt, die unschön sind. Wir werden trotzdem weiter unserem Job nachgehen und uns auf das Spiel konzentrieren", sagte Dickson Etuhu vom FC Fulham auf der offiziellen Pressekonferenz am Abend. Nigeria zum Siegen verdammt Nigeria verlor 0:1 gegen Maradonas argentinisches Team und 1:2 gegen Griechenland, wobei Kaita mit seiner Unbeherrschtheit gegen Vasileios Torosidis beim Stand von 1:0 für den Olympiasieger von 1996 die Wende einleitete. "Solche Dinge sind natürlich sehr, sehr traurig. Wir haben mit den Spielern darüber gesprochen, und wir müssen alle damit umgehen. Es ist fantastisch, wie die Spieler Kaita unterstützt haben", sagte Nigerias Trainer Lars Lagerbäck zu der Angelegenheit. Skepsis bei Kapitän Yobo Trotz der beiden Pleiten könnte Nigeria bei einem Sieg gegen Südkorea und einer Niederlage von Otto Rehhagels Griechen noch das Achtelfinale erreichen. Kapitän Joseph Yobo jedenfalls zeigte sich skeptisch. "Wir haben beide Spiele verloren und es sieht nicht so aus, dass wir die nächste Runde erreichen, auch wenn wir das letzte Spiel gewinnen. Im Grunde genommen sind wir aus dem Turnier raus", sagte der Abwehrspieler vom FC Everton. Eine Siegprämie soll aber die Stars motivieren, alles für die Minimalchance zu geben. Die NFF hat jedem Spieler 30.000 Dollar (umgerechnet 24.000 Euro) zugesichert Korruption im nigerianischen Fußball? Um den Verband gibt es wie immer Wirbel. Die rund zwölf Millionen Euro, die die NFF durch die WM-Qualifikation und die Teilnahme an der Endrunde mit den mindestens drei Spielen vom Weltverband FIFA erhalten hat, sollen Zeitungsberichten zufolge nicht sachgemäß eingesetzt worden sein. Demnach seien nach Südafrika 87 Personen vom Verband eingeladen worden. Neben den Verbandsbossen aus den 36 Bundesstaaten im bevölkerungreichsten Staat Afrikas sollen nach einem Bericht der Tageszeitung National Daily Newspaper unter anderem auch Familienmitglieder dazugehören. "Die WM gibt uns die Möglichkeit, unsere Verantwortlichen im Fußball zur präsentieren. Und was meine Frauen und Kinder angeht: Wer hat gesagt, dass sie auf Kosten der NFF dabei sind", wird Verbandsboss Lulu zitiert. Die Skepsis ist groß und die Probleme nicht neu. Die "Nigerian Professionals", eine in Südafrika agierende Gruppierung, hat angesichts der Misswirtschaft im Fußball Nigerias Präsidenten Goodluck Jonathan und Sportminister Ibrahim Isa Bio aufgefordert, die Verbandsbosse ihrer Ämter zu entheben. Südkorea hofft auf Nachlässigkeiten Südkorea, das zum Auftakt 2:0 gegen Griechenland gewann, will diesen Wirbel und die Unbeherrschtheit der Super Eagles nutzen, um das Achtelfinale zu erreichen. "Wir werden auf Sieg spielen. Wie man im Fall von Kaita gesehen hat, müssen wir die Nigerianer unter Druck setzen, so dass sie unruhig werden und ihre Fassung verlieren. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen", sagte Nationaltrainer Huh Jung-Moo. In drei Spielen gegen Nigeria ist Südkorea noch ungeschlagen (c) sid |
Posted: 22 Jun 2010 01:13 AM PDT Afrenta, Oprobio, Vergüenza: Im Spanischen gibt es viele Worte für "Schande", doch im Sprachschatz der Teams aus Mexiko und Uruguay kommt der Begriff nicht vor. Vor dem Duell der Mannschaften in der WM-Gruppe A fürchtet die Fußball-Welt eine neue "Schande von Gijon". Aber die Protagonisten beteuern, dass sie sich nicht auf das Remis einigen werden, das beiden zum Weiterkommen reichen - und Südafrika sowie Frankreich das Aus bescheren würde. "Das schließe ich absolut aus. Mir gefällt es überhaupt nicht, wenn einer sowas von mir denkt. Das stellt mich in ein schlechtes Licht. Mich und alle Uruguayer", sagt Uruguays Nationalcoach Oscar Tabarez. Sein mexikanischer Kollege Javier Aguirre versichert: "Ich erwarte, dass meine Mannschaft mit der richtigen Einstellung und so stark spielen wird wie gegen Frankreich." Parallelen zu 1982 Gegen die Skandal-Truppe hatte Mexiko 2:0 gewonnen. Und weil Uruguay Südafrika 3:0 bezwang, genügt beiden Mannschaften nun heute in Rustenburg (16.00 Uhr/ZDF Infokanal und Sky live) ein Unentschieden. Uruguay würde dann als Gruppenerster zusammen mit dem Zweiten Mexiko ins Achtelfinale einziehen. Die Konstellation ruft Erinnerungen an 1982 wach, als Deutschland und Österreich sich in Gijon (1:0) auf Kosten Algeriens in die nächste Runde schwindelten. Weltverband FIFA hatte als Reaktion beschlossen, die beiden letzten Spiele einer Gruppe immer zeitgleich austragen zu lassen - eine Situation wie vor der Partie im Royal-Bafokeng-Stadion konnte sie damit nicht verhindern. Mediendirektor Nicolas Maingot, ein Franzose, hofft trotzdem auf die Integrität aller Beteiligter: "Unser Slogan lautet 'Mein Spiel ist Fair Play'. Wir hoffen, dass sich alle 32 Mannschaften bei diesem Turnier auch daran halten." Für die Wettanbieter scheint das Ergebnis klar: Nie waren die Quoten auf ein Unentschieden bei der WM in Südafrika niedriger. Der Spielplan könnte "El Tri" und "Celeste" aber Beine machen. Der Zweite der Gruppe A - bei einem Remis Mexiko - trifft im Achtelfinale auf den Ersten der Gruppe B. Das wird wohl Argentinien sein, und der Zaubertruppe um Lionel Messi will jede Mannschaft aus dem Weg gehen. Außer, und jetzt kommt der Haken: Mexiko! Blanco: "Sind stark genug, jeden zu schlagen" "Ob ich ein Duell mit Argentinien vermeiden will? Das ist mir doch egal. Wir sind stark genug, jeden zu schlagen. Argentinien ist für uns kein Problem", sagt Angreifer Cuauhtemoc Blanco. Seit dem unglücklichen Aus im Achtelfinale 2006 (1:2 n.V.) hat Mexiko eine Rechnung offen. Ein 0:3 bei der Copa America 2007 und das 1:4 beim letzten (Test-)Duell 2008 hat die Revanchegelüste noch gesteigert. Blanco jedenfalls fände ein erneutes Treffen "großartig". Und so freuen sich die Urus bereits auf den Zweiten der Gruppe B. "Erst das Spiel gegen Griechenland, und dann sehen wir weiter", sagt Diego Forlan, Doppeltorschütze gegen Südafrika. Denn, so fügt er an: "Wenn wir später auf Argentinien träfen, hätte ich Spaß daran. Aber sich im Achtelfinale gegenseitig auszuschalten, ist eine Verschwendung." (c) sid |
Posted: 22 Jun 2010 01:10 AM PDT Eine historische Pleite droht, in der Mannschaft soll es brodeln, beim Gegner fliegen die Fetzen: Vor dem Vorrundenfinale bei der Heim-WM hat Südafrikas Trainer Carlos Alberto Parreira alle Hände voll zu tun, seine Spieler auf 90 Minuten Fußball einzustellen. "Wir wollen einen überzeugenden Sieg und auf der großen Bühne noch einmal eine große Leistung zeigen", sagte der Brasilianer vor dem wahrscheinlich letzten WM-Auftritt von Bafana Bafana heute (16.00 Uhr/ZDF und Sky live) in Bloemfontein gegen den zerstrittenen Vizeweltmeister Frankreich: "Alles andere liegt nicht in unserer Hand." Der Krach im französischen Lager mit dem Rauswurf von Nicolas Anelka und dem Trainingsboykott der verbliebenen Spieler werde keinen Einfluss auf das Spiel haben, meinte Parreira. "Wenn sie auf den Platz gehen, spielt das keine Rolle mehr", sagte der 67-Jährige, bezog aber klar Stellung zu den skandalösen Vorfällen: "Auf diesem Niveau erwartet man so etwas nicht. Die Spieler sollten sich professionell verhalten, sowas darf bei einer WM vor den Augen der Welt nicht passieren." "Es hat nie Probleme gegeben" Konflikte im eigenen Team, über die eine Sonntagszeitung ausführlich berichtet hatte, dementierte der Brasilianer vehement. "Ich bin schon so viele Jahre Trainer mit so vielen Mannschaften, ich weiß: In den Zeitungen stehen so viele Lügen", sagte der Weltmeistertrainer mit Brasilien 1994: "Diese Mannschaft ist seit Februar zusammen, es hat nie irgendwelche Probleme gegeben." Die Sunday Times hatte berichtet, dass die Spieler aus Durban sich über die Bevorzugung der "Stars" aus den großen Klubs in Soweto beklagt und die verschiedenen Volksgruppen eigene Cliquen gebildet hatten. "Das ist völlig aufgeblasen worden", sagte Kapitän Aaron Mokoena: "Im Camp gibt es überhaupt keine Probleme, der Zusammenhalt der Mannschaft ist unglaublich." Veränderungen in der Startelf Auf die Kritik an seiner Nibelungentreue zur Stammformation hat Parreira aber dennoch reagiert. "Es wird fünf Veränderungen geben", sagte der Coach. Auf Torhüter Itumeleng Khune und Mittelfeldspieler Kagisho Dikgacoi, die nach einer Roten sowie zwei Gelben Karten gesperrt sind, muss Parreira ohnehin verzichten, drei weitere Stammspieler verbannt er auf die Bank. Sollte Südafrika als erster Gastgeber der WM-Geschichte schon in der Vorrunde scheitern, "wäre das traurig und eine Enttäuschung", sagte der Brasilianer, "aber kein Debakel". Schließlich sei die Vorrundengruppe "mit zwei Weltmeistern sehr schwierig". Außerdem hätten viel stärkere afrikanische Mannschaften bislang auch nicht mehr Erfolg gehabt, "auch die Großen in Afrika haben Probleme", sagte er und verwies auf nur einen afrikanischen Sieg in zwölf WM-Spielen. Mindestens fünf Tore aufholen Die Hoffnung auf ein Fußball-Wunder haben Bafana Bafana aber noch nicht aufgegeben. "Ich glaube, wir können mehr als zwei Tore schießen", sagte Mittelfeldspieler Teko Modise, "wir haben das schon bewiesen." Und dass sich die Rivalen Uruguay und Mexiko im Parallelspiel auf ein Unentschieden einigen, glaubt Parreira nicht: "Keiner will schon im Achtelfinale gegen Argentinien spielen." Südafrika muss gegenüber dem Verlierer des anderen Spiels mindestens fünf Tore aufholen, um noch in die nächste Runde einzuziehen. Bei einem Remis der Lateinamerikaner wäre ein Sieg, egal wie hoch, wertlos. Südafrikas langjähriger Nationalmannschaftskapitän Lucas Radebe, der von 1992 bis 2003 für Bafana Bafana spielte, forderte die Entlassung von Parreira. Der Brasilianer habe die falschen Spieler für die WM nominiert. "Für die Zeit nach der WM wünsche ich mir einen südafrikanischen Trainer", sagte er. Nobelpreisträger Desmond Tutu indes forderte die südafrikanische Bevölkerung auf, ihre Mannschaft anzufeuern. Tutu sprach vom "Spiel des Lebens" für Südafrika. Lautstarke Unterstützung der Fans Wahrscheinlich können sich Bafana Bafana in Bloemfontein auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans verlassen. Die Hauptstadt der Provinz Free State ist für ihre besondere Fankultur im ganzen Land bekannt. Die Anhänger der Bloemfontein Celtics benutzen die Vuvuzelas nur selten zum Tröten, sondern hauptsächlich als eine Art Taktstock beim Tanzen. Schon beim 0:2 der Gastgeber im Confed Cup vor einem Jahr gegen Spanien tanzten und sangen über 40.000 Zuschauer während des gesamten Spiels, und Verteidiger Matthew Booth meinte nachher: "Die Atmosphäre ist unvergleichlich. Nirgendwo macht es so viel Spaß zu spielen wie hier." (c) sid |
Posted: 21 Jun 2010 03:28 PM PDT Foto: dpa, Sascha Steinbach This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 03:14 PM PDT Foto: AP This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
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Posted: 21 Jun 2010 03:08 PM PDT Foto: dpa This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 03:03 PM PDT Foto: Witters This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 03:03 PM PDT Foto: dpa This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 03:03 PM PDT Foto: Fred Joch This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 02:54 PM PDT Foto: Witters This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 02:40 PM PDT Foto: GETTY This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 02:38 PM PDT Foto: dpa This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 02:38 PM PDT Foto: AP This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 02:38 PM PDT Foto: Gerd Scheewel This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 02:37 PM PDT Foto: Norbert Wienold This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 02:37 PM PDT Foto: Witters This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
Posted: 21 Jun 2010 02:37 PM PDT Foto: Michael Kreft This posting includes an audio/video/photo media file: Download Now |
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